
Unsere Bahn hat Zukunft!
Seit nunmehr 15 Jahren fahre ich täglich mit dem Zug zur Arbeit. Die Umstellung vom Auto auf ein öffentliches verkehrsmittel hat auch bei mir einige Zeit gebraucht..... lesen Sie hier weiter
Gottfried Feldbacher, Gemeinderat MBI
Radfahrer werden oftmals übersehen
Laut Gesetz sind motorisierter Verkehr, Radfahrer und Fußgeher auf unseren Straße gleichberechtigte Verkehrsteilnehmer. Tatsächlich werden Radfahrer und Fußgeher nicht nur auf den Straßen, sondern auch von der Politik oftmals übersehen und benachteiligt... lesen Sie hier weiter
Katharina Fröhlich, MBI
Die Jugend hat ein Recht auf eine lebenswerte Zukunft
Seit nun mehr als eineinhalb Jahren sind wir von der Munderfinger
Bürgerinitiative bereits tätig. Wir haben es uns seitdem zu
einem Anliegen gemacht, kompetente Lösungen zur Umfahrung zu
finden, indem wir nach Ideen zur Verkehrsberuhigung suchen,
uns mit Verkehrsexperten in Verbindung setzen ... lesen
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Fanz Fuchs, MBI
Meine Meinung zur Umfahrung und Grundzusammenlegung
Bezüglich Umfahrung und Grundzusammenlegung ist grundsätzlich
zu sagen, daß die Trasse der Umfahrung mitten durch sehr gute
landwirtschaftliche Nutzflächen führt und diese durchschneidet.
Das ist aus Sicht der Landwirtschaft normalerweise abzulehnen.
Dass sich eine Umfahrung nur mit einer gleichzeitigen Grundzusammenlegung
machen lässt, ist klar. Was aber nicht gesagt wird ist, dass
sich eine Zuisammenlegung ohne Umfahrung wesentlich leichter
durchführen lässt.
Es wird auch nicht darauf hingewiesen, dass durch die halbkreisförmige
Umfahrung viele schiefwinkelige Grundstücke entstehen werden,
welche dann nur erschwert bewirtschaftet werden können.
Sicherlich wird aber dann spekuliert, wer Grundstücke an der
Umfahrung bekommen wird, die später einmal einer anderen Nutzung
zugeführt werden können. (zB. Tankstelle, Supermarkt,...)
Hans Stockinger, MBI
Information zur abgewiesenen 7,5t Beschränkung
Aufgrund eines Antrags der MBI wurde bei der Gemeinderatssitzung am 9.3.2010 einstimmig die Beantragung eines LKW-Fahrverbotes über 7,5 t beschlossen.... lesen Sie hier weiter
Gottfried Feldbacher, Gemeinderat MBI
Stellungmahme zur Auflassung von Schutzwegen
Aus Kostengründwn (sprach sich der Straßenausschuss mehrheitlich
(Ausnahme MBI) für eine Entfernung zweier Schutzwege aus....
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Christian Grassegger, MBI
Bürgernahe Politik
Wir wollen eine bürgernahe Politik mitgestalten, die offen
und ehrlich auf die Anliegen der Munderfinger eingeht.
Wir sind der Überzeugung, dass die geplante Ortsumfahrung das
Ortsbild bzw. die schöne Landschaft für IMMER
zerstören würde und letztendlich nur eine Transitroute mit enormer
Belastung für die Bewohner von Munderfing und des ganzen Mattigtales
entstehen würde. Es bliebe kein Platz mehr für eine weitere
Ortsentwicklung: Wer will schon neben einer Transitstrecke leben?
Kein Schwerverkehr durch unser Ortsgebiet
Sollte diese unsinnige Umfahrung verwirklicht werden, werden
2020 vermutlich täglich 15.000 Fahrzeuge durch bzw. um Munderfing
fahren. Derzeit fahren täglich 6.200 Fahrzeuge durch Munderfing,
ohne Umfahrung werden ca. 7500 Fahrzeuge bis 2020 prognostiziert.
Jährliche Erhaltungskosten belasten das Gemeindebudget
Durch die verpflichtende Übernahme der "alten B147" in eine
Gemeindestraße würde es für die Gemeinde Munderfing zu einer
jährlichen Mehrbelastung von ca. Euro
140.000 kommen. (Quelle: Aktuelles
Amtsvortrag) Steuergeld, welches wir für viel bessere Zwecke
verwenden könnten! Beispiel: Hauptschulsanierung, Kindergarten,
Radwege.
Daher wollen wir diese auch von Verkehrsexperten
als unsinnig bezeichnete Umfahrung verhindern.
Kundgebung für
eine transitfreie Zukunft
Ungefähr 300 Menschen zeigten Zivilcourage und beteiligten sich am 9. Oktober bei der Protestaktion in Mattighofen. Unterstützung erhielt die Demonstration vom Verein Fairkehr und LAbg. Fritz Gurgiser aus Tirol. In seiner Rede bekräftigte der langjährige, prominente Transitgegner die Wichtigkeit, sich gegen die weitere Zerstörung von Lebensraum durch neue Straßen und gegen den zunehmenden Transitverkehr zu wehren. „Sind die Umfahrungsstraßen erst einmal gebaut, rollt der LKW-Verkehr Tag und Nacht, der Feinstaub dringt in die Lungen Ihrer Kinder und alles, was Sie von der Politik erhalten, sind vielleicht ein paar Quadratmeter Lärmschutzwand, um die sie jahrelang kämpfen müssen“, so der erfahrene Straßengegner.

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Folgeerscheinungen von Umfahrungen und hochrangigen Straßen:
Ansiedelung von Einkaufszentren und Discontmärkten, welche unsere heimischen Nahversorger gefährden.
Kaufkraftabfluss in die Speckgürtel rund um die Ballungszentren
sehen sie hier die Studie Kaufkraftabfluss in OÖ
- Univ. Prof. der techn. Universität Wien, Dr. Günter Emberger
über Verkehrsplanung in Gemeinden und die Auswirkungen von Umfahrungsstraßen
lesen sie hier einen kurzen Auszug

Verkehrstote: Salzburg negativer Ausreißer
Ganz gegen den gesamtösterreichischen Trend ist die Zahl der Verkehrstoten im Bundesland Salzburg im ersten Halbjahr 2009 um 66 Prozent gestiegen. 30 Menschen sind heuer bereits auf Salzburgs Straßen gestorben.
Österreich mit zweithöchstem Unfallrisiko
in der EU
Österreich liegt in der EU an zweiter Stelle, was das Unfallrisiko im Straßenverkehr betrifft. Negativer Spitzenreiter ist im EU-Vergleich Slowenien. Pro Million Einwohner passieren in Österreich 4.808 Verkehrsunfälle mit Verletzten, die Zahl ist nur in Slowenien mit 5.771 höher. Der EU-Schnitt liegt bei rund 3.000 Verkehrsunfällen. (Quelle: http://www.siz.cc/bund/aktuelles/4257)
